ANSYS / LS-DYNA Integration



Entwürfe neuer Schiffstypen stellen für die Projektabteilungen auf Werften ein großes Risiko dar, da Erfahrungswerte fehlen. Mit Hilfe von Simulationen mit der Finiten-Element-Methode (FEM) lassen sich z.B. Festigkeit und Schwingungen global und lokal zuverlässig berechnen. Probleme können so in einem frühen Stadium erkannt und gelöst werden. Um FEM-Löser effektiv einzusetzen bedarf es einer einfach zu bedienenden Schnittstelle zwischen Entwurfssystem und FEM-Löser mithilfe derer bestehende Modelldaten in ein FE Modell umgesetzt werden können.

Für eine Integration von FE Methoden in die frühe Konstruktion bestehen die Anforderungen ein Modell schnellstmöglich in eine Berechnung umzusetzen. Das Format sollte editierbar sein und nicht wie üblich bereits elementiert um das Modell mit Details oder bereits bestehenden Modellen ergänzen zu können. Typische Berechnungsszenarien sollen voreingestellt werden können um eine Simulation möglichst schnell zu starten.

Der SESIS Nutzer kann mit Hilfe einer grafischen Benutzeroberfläche die Stahlschiffsdaten z.B. aus NAPA-Steel importieren. Die Schiffsdaten werden danach für die verschiedenen Simulationsszenarien Festigkeit, Vibration und Kollision aufbereitet. Dazu gehört:

  • Auswahl eines Modellbereiches
  • Auswahl eines Simulationsszenarios
  • Auswahl von Materialkennwerten
  • Auswahl von Materialverhalten.

Die Schnittstelle gibt die Daten in ANSYS Parametric Design Language (APDL) an ANSYS aus. In APDL geschriebene Simulationen lassen sich mit geringem Speicheraufwand sichern um später nachvollzogen zu werden. Mit der Anbindung von ANSYS ist ebenfalls die Nutzung des expliziten Lösers LS-DYNA möglich, der aus ANSYS komfortabel angesteuert werden



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